Mit dem Badetuch in der Hand wird das Zepter übergeben

Auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rethwischfeld am Montag den 4.2. war einiges los.
Jugendgruppenleiter Lasse Seitler führte routiniert durch seine letzte Versammlung, bis er gemeinsam mit seinen Kameraden Julius Jetten und Jonas Wagner in die Einsatzabteilung entlassen wurde.
Jugendfeuerwehrwart Sebastian bedankte sich im Namen der Jugendfeuerwehr mit einigen persönlichen Worten und jeweils einem „JF-Badetuch“ bei den drei Volljährigen Kameraden für ihre geleistete Arbeit und wünscht ihnen im gleichen Zuge alles Gute für ihre weitere Zukunft.


Vor seiner „Entlassung“ verlas Lasse noch einmal den Jahresbericht von 2018.
Zeltlager, Hansa-Park und Flughafenbesuch waren da nur die Krönung eines tollen Jahres.
13 Mitglieder am 31.12.2018 – 2 neue Kameraden sitzen schon jetzt in unseren Reihen, weitere warten nur noch sehnsüchtig auf ihren 10. Geburtstag.
Leider sind neue Mitglieder längst nicht mehr selbstverständlich – Ganztagsschule, Hobbys aller Art und Leistungsdruck machen es mittelfristig immer schwieriger neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu begeistern.

Die Wahlen des neuen Jugendvorstands gingen wie folgt aus:
Jugendgruppenleiterin: Larissa Funk
Gruppenführerin: Elisa Maas
Kassenwart: Bjarne Stoffers
Schriftwart: Hannes Karl

Als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen im letzten Jahr wurde Larissa Funk zur Jugendfeuerwehrfrau des Jahres 2018 ernannt.

Aus den Reihen der Gäste gab es viele lobende und dankende Worte für die geleistete Arbeit und das Engagement in der Jugendfeuerwehr.
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Jugendfeuerwehrwart Sebastian noch einmal bei allen Gästen für die netten Worte und bei seinen Betreuern für die Unterstützung im täglichen Dienst.
Bevor er die Versammlung um kurz nach 19 Uhr schloss, wies er noch einmal in Blickrichtung der Stadtverwaltung darauf hin, dass die Schutzkleidung für die Jugendlichen im Ausbildungsdienst zwingend erforderlich ist – Die Beschaffung neuer Kleidung stockt seit Jahren, einige Jugendliche Kameraden haben schon längst keine passende Schutzkleidung mehr – Das wirkt absolut demotivierend.